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Tag 8 – Mit der Fähre nach Dänemark und ein Abend voller Begegnungen
🇩🇰 Heute hieß es: Willkommen in Dänemark! Nach der Überfahrt mit der Fähre von Fehmarn nach Rødby durfte ich zum ersten Mal das dänische Radwegenetz erleben. Der Tag endete auf einem idyllischen Shelterplatz zwischen goldenen Getreidefeldern, wo ich bei einem langen Gespräch mit zwei anderen Radreisenden wieder einmal gemerkt habe, wie schnell unterwegs aus Fremden interessante Gesprächspartner werden. Genau solche Begegnungen machen diese Reise so besonders. 🚴♂️⛴️🌾
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Tag 7 – Manchmal entscheidet ein kleiner Moment über den ganzen Tag
Manchmal entscheidet ein einziger Moment über den ganzen Tag. 🚴♂️ Morgens zerbricht meine Brille – und ich sehe meine Reise schon in Gefahr. Dank eines großartigen Mitarbeiters bei Fielmann in Mölln kann ich nach nur 20 Minuten weiterfahren. Am Abend erreiche ich die Ostsee. Dort brechen nach über 900 Kilometern alle Emotionen aus mir heraus. Dieser Tag wird mir für immer in Erinnerung bleiben.
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Tag 6 – Durch die Heide bis an die Elbe
15. Juli 2026 | Von Celle nach Lauenburg/Elbe – 113 Kilometer Nach dem turbulenten Vortag hatte ich gehofft, in Celle endlich wieder richtig Kraft zu tanken. Doch obwohl das Hotelzimmer komfortabel war, verlief die Nacht alles andere als erholsam. Die Ereignisse des vergangenen Tages gingen mir immer wieder durch den Kopf. Das heftige Unwetter, die beiden Pannen und die stickige Luft im Zimmer sorgten dafür, dass ich nur unruhig schlief. Entsprechend müde saß ich nach dem Frühstück wieder auf meinem Fahrrad. Bevor es allerdings losgehen konnte, stand noch eine wichtige Aufgabe an. Im Fahrradraum des Hotels wechselte ich endlich den beschädigten Hinterreifen, den ich am Vortag in Burgdorf gekauft hatte.…
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Tag 5 – Zwei Pannen, ein Gewitter und vielleicht ein Schutzengel
14. Juli 2026 | Von Göttingen nach Celle – fast 170 Kilometer Nach einer erholsamen Nacht im Freigeist Hotel in Göttingen begann der Tag genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich hatte wunderbar geschlafen und das Frühstück ausgiebig genossen. Wer das Frühstück im Freigeist kennt, weiß, warum ich mich schon am Vorabend darauf gefreut hatte. Mit vollem Bauch und neuer Energie machte ich mich auf den Weg Richtung Norden. Die Euphorie hielt allerdings nur bis kurz hinter den Ortsausgang von Göttingen. Plötzlich war die Straße gesperrt, weil nach Sprengmitteln gesucht wurde. Wieder einmal wurde mir bewusst, dass der Zweite Weltkrieg selbst heute noch Spuren hinterlässt. Blindgänger werden auch…
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Tag 4 – Manchmal ist der klügste Weg nicht der längste
13. Juli 2026 | Durch den Naturpark Knüll bis nach Göttingen Nach einer ruhigen Nacht und endlich wieder richtig erholsamem Schlaf fühlte ich mich am Morgen deutlich frischer als an den Tagen zuvor. Trotzdem wusste ich, dass die Hitze auch heute wieder eine große Rolle spielen würde. Deshalb klingelte der Wecker früh, und schon am Morgen saß ich wieder im Sattel. Die kühlen Stunden wollte ich möglichst gut nutzen, bevor die Temperaturen erneut die 30-Grad-Marke erreichten. Eines hatte ich aus den vergangenen Tagen gelernt: Nicht jede vermeintliche Abkürzung ist tatsächlich eine gute Idee. Also nahm ich mir diesmal etwas mehr Zeit, um meine Route sorgfältig zu prüfen. Tatsächlich fand ich…
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Tag 3 – Durch die Rhön zur verdienten Abkühlung
11. Juli 2026 | Von Zellingen nach Schlitz – 126 Kilometer Nach der unruhigen Nacht auf dem Campingplatz in Zellingen fiel das Aufstehen erstaunlich leicht. Um 8 Uhr saß ich wieder auf dem Fahrrad. Die Ereignisse des Vorabends wollte ich möglichst schnell hinter mir lassen – vor mir lagen 126 Kilometer und die Vorfreude auf neue Landschaften. Die ersten Kilometer verliefen genau so, wie man sich einen Sommertag auf dem Rad wünscht. Der Main-Radweg führte mich zunächst über Karlstadt bis nach Gemünden am Main. Die Morgensonne war noch angenehm, der Fluss lag ruhig neben dem Radweg und ich konnte den Tag deutlich entspannter beginnen als den vorherigen. In Gemünden gönnte…
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900 Kilometer später – warum ich eigentlich losgeradelt bin
Heute ist Mittwoch. Vor nicht einmal einer Woche, am Donnerstagnachmittag, bin ich in Ulm auf mein Fahrrad gestiegen. Seitdem liegen fast 900 Kilometer hinter mir.120, 140, 160 Kilometer am Tag. Bei Temperaturen um die 30 Grad.Viele werden denken, ich wollte möglichst schnell nach Stockholm.Aber wenn ich ehrlich bin, wollte ich gar nicht nach Stockholm.Ich wollte einfach nur weg.Weg von den letzten Wochen. Weg von dem Druck. Weg von dem Frust, der sich langsam in mir aufgebaut hatte.Von Anfang an habe ich Gas gegeben. Kilometer für Kilometer. Ich hatte keine Lust zu fotografieren. Keine Lust zu bloggen. Keine Lust, schöne Geschichten zu schreiben. Ich wollte einfach nur treten. Immer weiter.Denn ich…
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Tag 2 – Kilometer sammeln zwischen Fachwerk, Weinbergen und Hitze
10. Juli 2026 | Von Nördlingen nach Zellingen – ca. 160 Kilometer Der zweite Tag meiner Reise begann deutlich früher als der erste. Bereits kurz vor sieben Uhr rollte ich vom Hof meiner Gastgeber los. Bevor ich mein Zelt endgültig verstaut hatte, kam Nadine noch einmal vorbei, um sich von mir zu verabschieden. Genau diese kleinen Gesten machen One Night Tent für mich so besonders. Aus einer einfachen Übernachtung wird schnell eine persönliche Begegnung.Für diesen Tag hatte ich mir bewusst eine lange Etappe vorgenommen. Die knapp 160 Kilometer waren kein Selbstzweck, sondern Teil meiner Planung. Ich möchte mir in den ersten Tagen einen Zeitpuffer erarbeiten, um später – falls die…
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Tag 1 – Der erste Tritt in ein großes Abenteuer
09. Juli 2026 | Von Unterkirchberg nach NördlingenEs war 14:45 Uhr, als ich die ersten Pedalumdrehungen machte. Der Moment, auf den ich monatelang hingearbeitet hatte, war endlich da: Meine Reise von Ulm bis nach Stockholm begann.Selten zuvor haben mir so viele Menschen vor der Abfahrt Glück gewünscht. Familie, Freunde, Kollegen – alle hofften, dass ich gesund ankomme und alles gut verläuft. Diese Wünsche gaben mir ein gutes Gefühl, machten mir aber auch bewusst, wie groß dieses Abenteuer tatsächlich ist.Vor der Abfahrt hatten sich noch einige meiner Kollegen aus dem Konzernbetriebsrat mein voll bepacktes Fahrrad angesehen. Zwischen neugierigen Blicken und anerkennendem Staunen fiel auch mehr als einmal mit einem Augenzwinkern der Satz: „Du spinnst!“ Ich musste lachen. Wahrscheinlich…
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Noch zwei Tage – zwischen Alltag und Abenteuer
Noch zwei Tage. Eigentlich müsste ich längst voller Vorfreude sein. Dieses Kribbeln im Bauch, das mich sonst schon Wochen vor einer großen Tour begleitet, ist dieses Mal erstaunlich spät gekommen. Und wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch warum. Die vergangenen Wochen waren geprägt von Terminen, Verantwortung und Organisation. Ich durfte an einem Kommunikationscamp der IGBCE teilnehmen, habe mich intensiv mit Kommunikation und Kommunikationszirkeln beschäftigt. Gleichzeitig mussten wir im Betriebsrat wegen der aktuellen Situation unsere Klausurtagung nur eine Woche vorher komplett neu planen. Dazu kamen zahlreiche Gespräche mit Beratern, die Organisation von Unterstützungsmaßnahmen für den Betriebsrat und viele weitere Termine. Und als wäre das nicht genug, stehen in den nächsten…