• Voll bepacktes Reiserad auf dem Weg von Kopenhagen über Helsingborg zu einem Shelter bei Båstad in Schweden.
    Ulm Stockholm Trelleborg 2026

    Tag 12 – Tschüss Dänemark, hej Schweden!

    🇸🇪 Schweden ist erreicht! Nach erholsamen Tagen in Kopenhagen ging es bei Regen und heftigem Gegenwind Richtung Helsingør. Mit der Fähre über den Öresund, in Helsingborg vom Schiff gerollt – und schon war ich in Schweden. Keine große Grenzprozedur. Genau dafür liebe ich Europa. 🚴 Am Abend wartete statt Hotel oder Campingplatz ein kostenloser Shelter mitten in der Natur bei Båstad. Dazu endlich besseres Wetter, wunderschöne Kilometer auf dem Bjäre Banvall und die Premiere für mein Moskitonetz. Stockholm fühlt sich plötzlich ein ganzes Stück näher an.

  • Mit dem voll bepackten Reiserad auf der Fähre von Puttgarden nach Rødby während der Fahrradreise von Ulm nach Stockholm.
    Ulm Stockholm Trelleborg 2026

    Tag 8 – Mit der Fähre nach Dänemark und ein Abend voller Begegnungen

    🇩🇰 Heute hieß es: Willkommen in Dänemark! Nach der Überfahrt mit der Fähre von Fehmarn nach Rødby durfte ich zum ersten Mal das dänische Radwegenetz erleben. Der Tag endete auf einem idyllischen Shelterplatz zwischen goldenen Getreidefeldern, wo ich bei einem langen Gespräch mit zwei anderen Radreisenden wieder einmal gemerkt habe, wie schnell unterwegs aus Fremden interessante Gesprächspartner werden. Genau solche Begegnungen machen diese Reise so besonders. 🚴‍♂️⛴️🌾

  • Mit dem voll bepackten Reiserad auf dem Weg vom Lanzer See zum Weißenhäuser Strand während der Fahrradreise von Ulm nach Stockholm.
    Ulm Stockholm Trelleborg 2026

    Tag 7 – Manchmal entscheidet ein kleiner Moment über den ganzen Tag

    Manchmal entscheidet ein einziger Moment über den ganzen Tag. 🚴‍♂️ Morgens zerbricht meine Brille – und ich sehe meine Reise schon in Gefahr. Dank eines großartigen Mitarbeiters bei Fielmann in Mölln kann ich nach nur 20 Minuten weiterfahren. Am Abend erreiche ich die Ostsee. Dort brechen nach über 900 Kilometern alle Emotionen aus mir heraus. Dieser Tag wird mir für immer in Erinnerung bleiben.

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    Tag 5 – Zwei Pannen, ein Gewitter und vielleicht ein Schutzengel

    14. Juli 2026 | Von Göttingen nach Celle – fast 170 Kilometer Nach einer erholsamen Nacht im Freigeist Hotel in Göttingen begann der Tag genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich hatte wunderbar geschlafen und das Frühstück ausgiebig genossen. Wer das Frühstück im Freigeist kennt, weiß, warum ich mich schon am Vorabend darauf gefreut hatte. Mit vollem Bauch und neuer Energie machte ich mich auf den Weg Richtung Norden. Die Euphorie hielt allerdings nur bis kurz hinter den Ortsausgang von Göttingen. Plötzlich war die Straße gesperrt, weil nach Sprengmitteln gesucht wurde. Wieder einmal wurde mir bewusst, dass der Zweite Weltkrieg selbst heute noch Spuren hinterlässt. Blindgänger werden auch…

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    Tag 4 – Manchmal ist der klügste Weg nicht der längste

    13. Juli 2026 | Durch den Naturpark Knüll bis nach Göttingen Nach einer ruhigen Nacht und endlich wieder richtig erholsamem Schlaf fühlte ich mich am Morgen deutlich frischer als an den Tagen zuvor. Trotzdem wusste ich, dass die Hitze auch heute wieder eine große Rolle spielen würde. Deshalb klingelte der Wecker früh, und schon am Morgen saß ich wieder im Sattel. Die kühlen Stunden wollte ich möglichst gut nutzen, bevor die Temperaturen erneut die 30-Grad-Marke erreichten. Eines hatte ich aus den vergangenen Tagen gelernt: Nicht jede vermeintliche Abkürzung ist tatsächlich eine gute Idee. Also nahm ich mir diesmal etwas mehr Zeit, um meine Route sorgfältig zu prüfen. Tatsächlich fand ich…

  • Mit voll bepacktem Reiserad auf dem Weg durch die Rhön zwischen Zellingen und Schlitz während der Fahrradreise von Ulm nach Stockholm.
    Ulm Stockholm Trelleborg 2026

    Tag 3 – Durch die Rhön zur verdienten Abkühlung

    11. Juli 2026 | Von Zellingen nach Schlitz – 126 Kilometer Nach der unruhigen Nacht auf dem Campingplatz in Zellingen fiel das Aufstehen erstaunlich leicht. Um 8 Uhr saß ich wieder auf dem Fahrrad. Die Ereignisse des Vorabends wollte ich möglichst schnell hinter mir lassen – vor mir lagen 126 Kilometer und die Vorfreude auf neue Landschaften. Die ersten Kilometer verliefen genau so, wie man sich einen Sommertag auf dem Rad wünscht. Der Main-Radweg führte mich zunächst über Karlstadt bis nach Gemünden am Main. Die Morgensonne war noch angenehm, der Fluss lag ruhig neben dem Radweg und ich konnte den Tag deutlich entspannter beginnen als den vorherigen. In Gemünden gönnte…

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    Tag 1 – Der erste Tritt in ein großes Abenteuer
    09. Juli 2026 | Von Unterkirchberg nach Nördlingen

    Es war 14:45 Uhr, als ich die ersten Pedalumdrehungen machte. Der Moment, auf den ich monatelang hingearbeitet hatte, war endlich da: Meine Reise von Ulm bis nach Stockholm begann.Selten zuvor haben mir so viele Menschen vor der Abfahrt Glück gewünscht. Familie, Freunde, Kollegen – alle hofften, dass ich gesund ankomme und alles gut verläuft. Diese Wünsche gaben mir ein gutes Gefühl, machten mir aber auch bewusst, wie groß dieses Abenteuer tatsächlich ist.Vor der Abfahrt hatten sich noch einige meiner Kollegen aus dem Konzernbetriebsrat mein voll bepacktes Fahrrad angesehen. Zwischen neugierigen Blicken und anerkennendem Staunen fiel auch mehr als einmal mit einem Augenzwinkern der Satz: „Du spinnst!“ Ich musste lachen. Wahrscheinlich…

  • Radreisebericht

    Noch zwei Tage – zwischen Alltag und Abenteuer

    Noch zwei Tage. Eigentlich müsste ich längst voller Vorfreude sein. Dieses Kribbeln im Bauch, das mich sonst schon Wochen vor einer großen Tour begleitet, ist dieses Mal erstaunlich spät gekommen. Und wenn ich ehrlich bin, weiß ich auch warum. Die vergangenen Wochen waren geprägt von Terminen, Verantwortung und Organisation. Ich durfte an einem Kommunikationscamp der IGBCE teilnehmen, habe mich intensiv mit Kommunikation und Kommunikationszirkeln beschäftigt. Gleichzeitig mussten wir im Betriebsrat wegen der aktuellen Situation unsere Klausurtagung nur eine Woche vorher komplett neu planen. Dazu kamen zahlreiche Gespräche mit Beratern, die Organisation von Unterstützungsmaßnahmen für den Betriebsrat und viele weitere Termine. Und als wäre das nicht genug, stehen in den nächsten…

  • Radreisebericht,  Ulm-Kroatien-Slowenien-2025

    📅 Tag 21 – Von Rab nach Rijeka: Ein Umweg, ein Windkampf und ein letztes Zwischenziel

      Heute war einer dieser Tage, an denen das Abenteuer nicht aufhört, nur weil man „in der Nähe“ des Ziels ist.Geplant waren ca. 65 Kilometer – geworden sind es 90 km und 1.000 Höhenmeter.Nicht, weil die Strecke so schwer war – sondern, weil ich schlicht die falsche Adresse ins Navi eingegeben habe.So fuhr ich zum Schluss nochmal einen unfreiwilligen Extra-Schlenker durch Rijeka, inklusive „Sightseeing“ abseits der Route.Die Wirtin meiner Ferienwohnung war zum Glück geduldig – aber ich kam völlig durchgeschwitzt und leicht genervt an.Zum Glück war die Dusche warm und das Bett bezugsbereit. ⛴️ Fährfahrt & Brückenmut   Los ging’s heute früh mit der großen Autofähre von Rab zur Insel…