• Voll bepacktes Reiserad auf dem Weg von Kopenhagen über Helsingborg zu einem Shelter bei Båstad in Schweden.
    Ulm Stockholm Trelleborg 2026

    Tag 12 – Tschüss Dänemark, hej Schweden!

    🇸🇪 Schweden ist erreicht! Nach erholsamen Tagen in Kopenhagen ging es bei Regen und heftigem Gegenwind Richtung Helsingør. Mit der Fähre über den Öresund, in Helsingborg vom Schiff gerollt – und schon war ich in Schweden. Keine große Grenzprozedur. Genau dafür liebe ich Europa. 🚴 Am Abend wartete statt Hotel oder Campingplatz ein kostenloser Shelter mitten in der Natur bei Båstad. Dazu endlich besseres Wetter, wunderschöne Kilometer auf dem Bjäre Banvall und die Premiere für mein Moskitonetz. Stockholm fühlt sich plötzlich ein ganzes Stück näher an.

  • Mit dem Reiserad auf der Storstrømsbrücke auf dem Weg nach Kopenhagen während der Fahrradreise von Ulm nach Stockholm.
    Ulm Stockholm Trelleborg 2026

    Tag 9 – Ankommen in Kopenhagen

    18. Juli 2026 | Vom Shelterplatz nach Kopenhagen Nach einer wunderbar ruhigen Nacht auf dem Shelterplatz in Dänemark wachte ich erholt auf. Der Unterschied zur Nacht auf den großen Campingplätzen hätte kaum größer sein können. Keine laute Musik, keine feiernden Nachbarn und kein ständiges Kommen und Gehen – stattdessen Vogelgezwitscher und die Ruhe der Natur. Genau so hatte ich mir das vorgestellt. Heute wartete das erste große Ziel meiner Reise auf mich: Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt hatte ich schon lange auf meiner Wunschliste, und entsprechend groß war die Vorfreude auf diesen Tag. Schon kurz nach dem Start stand mit der Storstrømsbrücke das erste Highlight auf dem Programm. Wieder einmal wurde…

  • Mit dem voll bepackten Reiserad auf der Fähre von Puttgarden nach Rødby während der Fahrradreise von Ulm nach Stockholm.
    Ulm Stockholm Trelleborg 2026

    Tag 8 – Mit der Fähre nach Dänemark und ein Abend voller Begegnungen

    🇩🇰 Heute hieß es: Willkommen in Dänemark! Nach der Überfahrt mit der Fähre von Fehmarn nach Rødby durfte ich zum ersten Mal das dänische Radwegenetz erleben. Der Tag endete auf einem idyllischen Shelterplatz zwischen goldenen Getreidefeldern, wo ich bei einem langen Gespräch mit zwei anderen Radreisenden wieder einmal gemerkt habe, wie schnell unterwegs aus Fremden interessante Gesprächspartner werden. Genau solche Begegnungen machen diese Reise so besonders. 🚴‍♂️⛴️🌾

  • Mit dem voll bepackten Reiserad auf dem Weg vom Lanzer See zum Weißenhäuser Strand während der Fahrradreise von Ulm nach Stockholm.
    Ulm Stockholm Trelleborg 2026

    Tag 7 – Manchmal entscheidet ein kleiner Moment über den ganzen Tag

    Manchmal entscheidet ein einziger Moment über den ganzen Tag. 🚴‍♂️ Morgens zerbricht meine Brille – und ich sehe meine Reise schon in Gefahr. Dank eines großartigen Mitarbeiters bei Fielmann in Mölln kann ich nach nur 20 Minuten weiterfahren. Am Abend erreiche ich die Ostsee. Dort brechen nach über 900 Kilometern alle Emotionen aus mir heraus. Dieser Tag wird mir für immer in Erinnerung bleiben.

  • Mit dem voll bepackten Reiserad durch die Lüneburger Heide auf dem Weg von Celle nach Lauenburg an der Elbe.
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    Tag 6 – Durch die Heide bis an die Elbe

    15. Juli 2026 | Von Celle nach Lauenburg/Elbe – 113 Kilometer Nach dem turbulenten Vortag hatte ich gehofft, in Celle endlich wieder richtig Kraft zu tanken. Doch obwohl das Hotelzimmer komfortabel war, verlief die Nacht alles andere als erholsam. Die Ereignisse des vergangenen Tages gingen mir immer wieder durch den Kopf. Das heftige Unwetter, die beiden Pannen und die stickige Luft im Zimmer sorgten dafür, dass ich nur unruhig schlief. Entsprechend müde saß ich nach dem Frühstück wieder auf meinem Fahrrad. Bevor es allerdings losgehen konnte, stand noch eine wichtige Aufgabe an. Im Fahrradraum des Hotels wechselte ich endlich den beschädigten Hinterreifen, den ich am Vortag in Burgdorf gekauft hatte.…

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    Tag 5 – Zwei Pannen, ein Gewitter und vielleicht ein Schutzengel

    14. Juli 2026 | Von Göttingen nach Celle – fast 170 Kilometer Nach einer erholsamen Nacht im Freigeist Hotel in Göttingen begann der Tag genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Ich hatte wunderbar geschlafen und das Frühstück ausgiebig genossen. Wer das Frühstück im Freigeist kennt, weiß, warum ich mich schon am Vorabend darauf gefreut hatte. Mit vollem Bauch und neuer Energie machte ich mich auf den Weg Richtung Norden. Die Euphorie hielt allerdings nur bis kurz hinter den Ortsausgang von Göttingen. Plötzlich war die Straße gesperrt, weil nach Sprengmitteln gesucht wurde. Wieder einmal wurde mir bewusst, dass der Zweite Weltkrieg selbst heute noch Spuren hinterlässt. Blindgänger werden auch…

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    Tag 4 – Manchmal ist der klügste Weg nicht der längste

    13. Juli 2026 | Durch den Naturpark Knüll bis nach Göttingen Nach einer ruhigen Nacht und endlich wieder richtig erholsamem Schlaf fühlte ich mich am Morgen deutlich frischer als an den Tagen zuvor. Trotzdem wusste ich, dass die Hitze auch heute wieder eine große Rolle spielen würde. Deshalb klingelte der Wecker früh, und schon am Morgen saß ich wieder im Sattel. Die kühlen Stunden wollte ich möglichst gut nutzen, bevor die Temperaturen erneut die 30-Grad-Marke erreichten. Eines hatte ich aus den vergangenen Tagen gelernt: Nicht jede vermeintliche Abkürzung ist tatsächlich eine gute Idee. Also nahm ich mir diesmal etwas mehr Zeit, um meine Route sorgfältig zu prüfen. Tatsächlich fand ich…

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    Tag 1 – Der erste Tritt in ein großes Abenteuer
    09. Juli 2026 | Von Unterkirchberg nach Nördlingen

    Es war 14:45 Uhr, als ich die ersten Pedalumdrehungen machte. Der Moment, auf den ich monatelang hingearbeitet hatte, war endlich da: Meine Reise von Ulm bis nach Stockholm begann.Selten zuvor haben mir so viele Menschen vor der Abfahrt Glück gewünscht. Familie, Freunde, Kollegen – alle hofften, dass ich gesund ankomme und alles gut verläuft. Diese Wünsche gaben mir ein gutes Gefühl, machten mir aber auch bewusst, wie groß dieses Abenteuer tatsächlich ist.Vor der Abfahrt hatten sich noch einige meiner Kollegen aus dem Konzernbetriebsrat mein voll bepacktes Fahrrad angesehen. Zwischen neugierigen Blicken und anerkennendem Staunen fiel auch mehr als einmal mit einem Augenzwinkern der Satz: „Du spinnst!“ Ich musste lachen. Wahrscheinlich…