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Tag 3 – Durch die Rhön zur verdienten Abkühlung
11. Juli 2026 | Von Zellingen nach Schlitz – 126 Kilometer Nach der unruhigen Nacht auf dem Campingplatz in Zellingen fiel das Aufstehen erstaunlich leicht. Um 8 Uhr saß ich wieder auf dem Fahrrad. Die Ereignisse des Vorabends wollte ich möglichst schnell hinter mir lassen – vor mir lagen 126 Kilometer und die Vorfreude auf neue Landschaften. Die ersten Kilometer verliefen genau so, wie man sich einen Sommertag auf dem Rad wünscht. Der Main-Radweg führte mich zunächst über Karlstadt bis nach Gemünden am Main. Die Morgensonne war noch angenehm, der Fluss lag ruhig neben dem Radweg und ich konnte den Tag deutlich entspannter beginnen als den vorherigen. In Gemünden gönnte…
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Tag 2 – Kilometer sammeln zwischen Fachwerk, Weinbergen und Hitze
10. Juli 2026 | Von Nördlingen nach Zellingen – ca. 160 Kilometer Der zweite Tag meiner Reise begann deutlich früher als der erste. Bereits kurz vor sieben Uhr rollte ich vom Hof meiner Gastgeber los. Bevor ich mein Zelt endgültig verstaut hatte, kam Nadine noch einmal vorbei, um sich von mir zu verabschieden. Genau diese kleinen Gesten machen One Night Tent für mich so besonders. Aus einer einfachen Übernachtung wird schnell eine persönliche Begegnung.Für diesen Tag hatte ich mir bewusst eine lange Etappe vorgenommen. Die knapp 160 Kilometer waren kein Selbstzweck, sondern Teil meiner Planung. Ich möchte mir in den ersten Tagen einen Zeitpuffer erarbeiten, um später – falls die…
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Tag 1 – Der erste Tritt in ein großes Abenteuer
09. Juli 2026 | Von Unterkirchberg nach NördlingenEs war 14:45 Uhr, als ich die ersten Pedalumdrehungen machte. Der Moment, auf den ich monatelang hingearbeitet hatte, war endlich da: Meine Reise von Ulm bis nach Stockholm begann.Selten zuvor haben mir so viele Menschen vor der Abfahrt Glück gewünscht. Familie, Freunde, Kollegen – alle hofften, dass ich gesund ankomme und alles gut verläuft. Diese Wünsche gaben mir ein gutes Gefühl, machten mir aber auch bewusst, wie groß dieses Abenteuer tatsächlich ist.Vor der Abfahrt hatten sich noch einige meiner Kollegen aus dem Konzernbetriebsrat mein voll bepacktes Fahrrad angesehen. Zwischen neugierigen Blicken und anerkennendem Staunen fiel auch mehr als einmal mit einem Augenzwinkern der Satz: „Du spinnst!“ Ich musste lachen. Wahrscheinlich…