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Kopenhagen – Königliche Geschichte, maritime Atmosphäre und neue Energie für die Weiterreise
Nach dem ruhigen ersten Tag fühlte ich mich heute schon deutlich erholter. Die Beine waren zwar noch etwas müde von den vergangenen Radetappen, aber ich hatte wieder Lust, Kopenhagen intensiver zu erkunden. Deshalb wurden meine Kreise heute etwas größer. Das Wetter blieb angenehm mit frischen Temperaturen und gelegentlichen Wolken – ideales Wetter für eine ausgedehnte Stadttour. Mein erster Weg führte mich zum Schloss Amalienborg, der Residenz der dänischen Königsfamilie. Die vier nahezu identischen Rokokopaläste bilden einen beeindruckenden achteckigen Schlossplatz, in dessen Mitte das Reiterstandbild von König Friedrich V. steht. Obwohl hier bis heute Mitglieder der königlichen Familie wohnen und arbeiten, wirkt das Schloss überraschend offen und zugänglich. Die Wachen in…
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Regeneration in Kopenhagen – Zwischen Märchen, moderner Architektur und einer Stadt, die das Fahrrad liebt
Nach den vergangenen Tagen mit langen Etappen im Sattel war heute bewusst ein Gang heruntergeschaltet. Die Wolken hingen über Kopenhagen, immer wieder nieselte es leicht und die Temperaturen waren nach der Hitze der vergangenen Woche einfach perfekt. Kein Wetter für Rekorde – aber genau das richtige Wetter, um eine Stadt zu Fuß zu entdecken. Nach einem gemütlichen Frühstück machte ich mich vom Hotel Nora aus auf den Weg durch das Stadtviertel Nørrebro. Schon nach wenigen Minuten merkte ich, wie gut es tat, nicht auf den Tacho oder die Kilometer zu schauen. Heute ging es nur darum, Kopenhagen auf mich wirken zu lassen. Mein erster Halt war der Assistens Kirkegård. Was…
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900 Kilometer später – warum ich eigentlich losgeradelt bin
Heute ist Mittwoch. Vor nicht einmal einer Woche, am Donnerstagnachmittag, bin ich in Ulm auf mein Fahrrad gestiegen. Seitdem liegen fast 900 Kilometer hinter mir.120, 140, 160 Kilometer am Tag. Bei Temperaturen um die 30 Grad.Viele werden denken, ich wollte möglichst schnell nach Stockholm.Aber wenn ich ehrlich bin, wollte ich gar nicht nach Stockholm.Ich wollte einfach nur weg.Weg von den letzten Wochen. Weg von dem Druck. Weg von dem Frust, der sich langsam in mir aufgebaut hatte.Von Anfang an habe ich Gas gegeben. Kilometer für Kilometer. Ich hatte keine Lust zu fotografieren. Keine Lust zu bloggen. Keine Lust, schöne Geschichten zu schreiben. Ich wollte einfach nur treten. Immer weiter.Denn ich…